Montag, 6. September 2021. Von Travemünde nach Lübeck, 20
km.
Falls jemand den Sonntag vermisst hat: Am Nachmittag 15 km
zu Fuß, auf den alten Leuchtturm rauf, der gleichzeitig ein Museum ist, in dem
ganz gut die Funktionsweise der Leuchtfeuer im Lauf der Geschichte darstellt
wird, und dann weiter zum Restaurant Hermannshöhe, an dem wir auf dem Weg nach Niendorf
mit dem Fahrrad schon vorbeigeradelt waren.
Heute geht es weiter nach Lübeck. Wir starten um 10 Uhr bei
traumhaftem Sonnenschein und Flaute. Es ist schon richtig warm und die Fahrt
über die Trave ein Genuss. Zwei Stunden später kommen wir in Lübeck an und
parken auf dem zuvor per Internet gebuchten Liegeplatz unweit der Lübecker
Altstadt. Nach unserem Mittagsmüsli tapern wir los und erkunden die
Fußgängerzonen und die nähere Umgebung. Auch einige der Hauptsehenswürdigkeiten,
wie das Holstentor und das Rathaus (und das Stammhaus von Niederegger) bekommen
wir zu Gesicht. Es ist schon einige Jahre her, dass wir zuletzt in Lübeck waren
(es war 1995), aber unsere Erinnerung, dass Lübeck eine wunderschöne Stadt ist,
hat uns nicht getrogen.

Gleich nach dem Start fahren wir an insgesamt 5 dieser großen Schiffe vorbei. Unmittelbar hinter der Marina Baltica legen die großen Fähren an. Bis zu sieben von diesen Kolossen finden hier Platz. Alle müssen sie im Fahrwasser drehen, wie wir mehrfach beobachten konnten. Das geht heutzutage ganz ohne Schlepperhilfe.
Blick auf Schlutup an der Ostseite der Trave.
Ankunft in Lübeck. Diese alte Caravelle (sicher ein Nachbau) hatten wir schon in Travemünde gesehen.
Blick auf den Museumshafen, dahinter die Altstadt.
Kleiner Spaziergang durch die Altstadt.
Solche kleinen Gässchen sind einziger Zugang zu den Häusern, die daran liegen. Nur zu Fuß begehbar und selbst zum Radfahren zu eng. Jedenfalls dürfte einem dann niemand mehr entgegenkommen und der Lenker darf auch nicht zu breit sein.
Das Rathaus mit davor liegendem Marktplatz
Häuserzeile neben dem Holstentor am Hafen.
Das Wahrzeichen Lübecks zierte dereinst den 50-Mark-Schein: Das Holstentor.
Christine mit Johannes Brahms
Inschrift zu dessen Fuße
In einem dieser Restaurants am Wasser trinken wir Rhabarberprosecco (halt mal was anderes als Aperol). Auch nicht schlecht.
Rückkehr an Bord, bepackt mit einigen Lebensmitteln vom Edeka. Gegenüber der Newport Marina liegt das Feuerschiff Fehmarnbelt, das zwar längst außer Dienst gestellt ist, aber von einem Verein immer noch seetüchtig gehalten wird und das hin und wieder auch unter Beweis stellt. Nach Anmeldung kann es auch besichtigt werden.
Auch dieser Kran hat längst seinen Dienst eingestellt und dient nur noch als Dekoration in den Media Docks.
Von Travemünde nach Lübeck bei tollstem Sonnenschein, 20 km.
Liegeplatz in der Newport Marina.
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